Keine Ahnung zu haben ist ja nicht so schlimm. Aber keine Ahnung von der Materie zu haben und den Kunden ein irrwitzig überteuertes und irrwitzig unsicheres Produkt aufzuschwatzen - und das ist es, was der "Ruhrgebietsheld" Patrick L. tut - ist höchst bedenklich.
Der selbst ernannte "Ruhrgebietsheld" Patrick L. verkauft nicht nur "Euroweb", er ist auch Euroweb-Kunde:
Geblubber aus der ruhrgebiets-helden-haften Werbung:
Vertrieb durch die Ruhrgebietshelden aus Bochum – Kunden-Log-in
Die Ruhrgebietshelden aus Bochum stehen nicht nur für Erfolg im B2B-Vertrieb, sondern auch für innovative New Media Produkte und Lösungen im Online-Business. Dazu gehört, dass wir unseren Kunden ständige Transparenz und Erfolgskontrolle bieten. In unserem separaten Log-in-Bereich haben unsere Kunden Ihren Vertriebserfolg im Blick, können flexibel Mitarbeiter anfordern, und, und, und.
Klickt man auf der Webseite auf "Kundenlogin" so kommt man zu der Seite:
- http://www.ruhrgebietshelden.de/login
und kann, wenn man dumm, ein "Ruhrgebietsheld" oder infolge der regelmäßigen Einnahme von stimmungsaufhellenden Pülverchen aus Südamerika WAHNsinnig ist, seine Login-Daten eingeben:
wobei das Passwort nur durch Sterne als Platzhalter angezeigt wird. Das soll ja keiner sehen ... das kalte Grausen überkommt selbst blutige Laien aber nach dem Klick auf "EINLOGGEN":
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| Bildschirmfoto: Ein Blick über die Schulter reicht und schon haben irgendwelche zufällig anwesende Benutzername und Passwort gesehen. Bei der Euroweb fällt sowas aber nicht auf, weil es keine Qualitätskontrolle gibt! |
Da hat aber ein "Euroweb-Designer" sicherheitstechnisch "gewaltig einen an der Waffel" - und eine Qualitätskontrolle findet nicht statt: Benutzername und Passwort stehen in der Adressleiste des Browsers, werden im Klartext übertragen, landen unverschlüsselt im Logfile des Servers, der, weil es der plesk20.euroweb.net ist, dann auch noch in einem Büro- und Geschäftshaus mit Publikumsverkehr in Bulgarien steht. Im Falle eines Netzwerkes mit Proxy (z.B. dem Mobilnetz von O2 der Telekom oder dem WLAN eines Hotes dann auch in deren Logfiles) Das ist fürwahr eine
"innovative Erfolgskontrolle" und der Nachweis, dass Patrick L. und die Euroweb bezüglich der beworbenen
"innovativen New Media Produkte und Lösungen im Online-Business" 100% ahnungslos sind:
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| Beweis: Es liegt definitiv am Euroweb-Designer. Gibt man dem Formular keine anderen Optionen, dann gehen die Daten als Anhängsel der angeforderten URL raus. |
Der Leser mag jetzt denken "Es geht nicht mehr blöder!" - Das geht es aber doch:
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| Bildschirmfoto: Quelltext der Webseite, Nachweis der völlig unnötigen und die Gefahr potenzierenden Javascripte. |
Welch Irrsinn: Benutzername und Passwort werden also auch noch an diverse andere Server gesendet. Stichwort "
Referrer".
Kardinalfehler, die auch dem dümmsten Webdesigner auffallen müssen:
- Übertragung mit unverschlüsseltem HTTP-Protokoll,
- Übertragung mit der GET-Methode,
- Übertragung in ein Land mit hoher Internetkriminalität,
- Übertragung über eine Strecke, die garantiert von Geheimdiensten überwacht wird,
- Hosting in einem Gebäude mit Publikumsverkehr,
- Speicherung von Benutzername und Passwort im Klartext auf dem Server.
- Völlig nutz- und grundloses Abrufen von Skripten, dabei Übertragung von Benutzername und Passwort (als Referer) an
- maxcdn.bootstrapcdn.com,
- maps.googleapis.com,
- google-analytics.com,
- dmp.theadex.com
Wie dreist oder blöd ist DAS denn?
Die Euroweb verspricht also, ohne diese liefern zu können (sie tut es mangels genügender Ausbildung der "Webdesigner" und fehlender Qualitätskontrolle trotz der
HighOver-End-Preise ja nicht), eine Leistung auf dem
"Stand der Technik".
Rene Walter (a.k.a. Nerdcore) hatte zu 100% Recht: Was die Euroweb liefert ist "Schrott".
Christian Stein, Daniel Fratzscher, Christoph Preuß, Patrick L.: Verklagt mich doch, wenn Ihr zu viel Geld habt. Eure
"Spezialisten", die sich als
"blutige Laien" erweisen, wollen andere wahrscheinlich nicht mal als Lehrlinge!
P.S.: LG Düsseldorf 34 O 32/12, OLG Düsseldorf I-20 U 66/13: Ihr habt teuer dafür bezahlt,
dass ich Euch auf Sicherheitsprobleme nur noch öffentlich hinweise. Dabei hattet Ihr
mehr als einen nur abstrakten Bedarf an Schulungen über Sicherheit im Webdesign.