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27.02.2018

Heute: Erdogan ./. Böhmermann, OLG Hamburg, Az. 7 U 34/17:
Erwartet wird Rechtsbeugung durch mafiöse Tatsachenignoranz und Gesetzesrenitenz.

In der Berufungsache Erdogan ./. Böhmermann, OLG Hamburg (Az. 7 U 34/17) findet heute eine Farce statt, die sich "mündliche Verhandlung" nennt.  Ich erwarte vom OLG Hamburg, dass dieses in Person des altbekannten Richters Buske die bisherige Rechtsbeugung der Richterin Simone Käfer vom LG Hamburg fortsetzt. Urteile der inzwischen zwei Pressekammern des LG Hamburg haben Aktenzeichen, welche mit "324 O" oder "325 O" beginnen und sind es inzwischen wegen dieses Brandzeichens sämtlich wert, auf missachtete Tatsachen, absichtlich falsche Rechtsauslegungen und rechtsbeugerische Begünstigung von Kriminellen untersucht zu werden.

Seit Jahren sind (nicht nur) mir die beiden Hamburger Pressekammern für Tatsachenresistenz sowie Gesetzes- wie auch Verfassungsrenitenz bekannt.

In der Vorinstanz hatte die Richterin Simone Käfer, in allen ersichtlichen Punkten Nachfolgerin und quasi "Ex-Lehrling" des allen Ernstes trotz der bekannten Fehlleistungen ans OLG beförderten Richters Andreas Buske, dem Jan Böhmermann faktisch die Äußerung verboten, dass man gewisse Dinge über den "Neo-Osmanen-Sultan" Erdogan NICHT sagen dürfte. (LG Hamburg, einstweilige Verfügung: 324 O 255/16, Hauptsache 324 O 402/1)

Beweis richterlicher Tatsachenresistenz

Die Pressestelle des LG Hamburg hat das Gedicht, genau so wie es die Richterin Käfer wahrnehmen wollte, veröffentlicht.

In der Veröffentlichung fehlt die Einleitung, in welcher Böhmermann erklärt, dass man das wiedergegebene NICHT sagen dürfte. Dafür finden sich Auslassungszeichen, über welche das Gericht schreibt:
"Die Auslassungszeichen kennzeichnen Unterbrechungen im Gedichtvortrag in der Sendung vom 31. März 2016."

Auch in diesen diesen "Unterbrechungen" wird aber von Jan Böhmermann jeweils ausgesagt, dass man das, was das Gericht wiedergibt, eben NICHT sagen dürfe. Über zwei Verfahren hinweg hat die Richterin Simone Käfer diesen Umstand ignoriert - und sich klar tatsachen- und rechtswidrig darauf zurück gezogen, einzelne Passagen sinnentstellend zu isolieren um so die gewünschte  Verurteilung begründen zu können. Das ist "Hamburger Methode", dieses rechtswidrige Vorgehen hat dies Richterin Simone Käfer von just jenem Richter Andreas Buske gelernt, der jetzt die Berufung "macht".

Ist das Rechtsbeugung?

In meinem Augen: "Ja. Ganz klar." Aber die sich selbst schützende und insoweit mafiös agierende Justiz wird das unter eifriger Verwendung von Textbausteinen ganz anders sehen.

Was sagt die "außerhamburgische Rechtsprechung" dazu?
"Wegen seines die Meinungsfreiheit verdrängenden Effekts ist der Begriff der Schmähkritik eng auszulegen. Auch eine überzogene, ungerechte oder gar ausfällige Kritik macht eine Äußerung für sich genommen noch nicht zur Schmähung. Hinzutreten muss vielmehr, dass bei der Äußerung nicht mehr die Auseinandersetzung in der Sache, sondern die Diffamierung des Betroffenen im Vordergrund steht, der jenseits polemischer und überspitzter Kritik herabgesetzt und gleichsam an den Pranger gestellt werden soll."
 und
"Nach diesen Grundsätzen sind die angegriffenen Äußerungen nicht als Schmähkritik zu qualifizieren. Auch hier ist nämlich zu beachten, dass eine Aussage nicht isoliert gewürdigt werden darf, sondern in dem Gesamtzusammenhang zu beurteilen ist, in dem sie gefallen ist."
Beide, geradezu gebetsmühlenartig wiederholte Kernsätze des BGH und des BVerfassG hat die Richterin Simone Käfer ganz bewusst ignoriert. Allerdings wird die Abteilung "Staatsanwaltschaft", der 1949 mit gegründeten "Justizmafia-Textbausteingesellschaft ohne Verantwortung und Haftung" ("Justizmafia-Tbst GoVuH") diese Rechtsbeugung nicht etwa verfolgen sondern durch Strafvereitlung und Schlimmeres fortsetzen.

Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel ist ein Akt sozialer Notwehr gegenüber einer verbrecherischen Obrigkeit, der das Unrecht »auf der Stirn geschrieben« steht.

22.03.2017

Recep Tayyip Erdoğan: Ab jetzt sind Sie ein "Großmaul-Terrorist"!

"Wenn ihr euch weiterhin so benehmt, wird morgen kein einziger Europäer, kein einziger Westler auch nur irgendwo auf der Welt sicher sein und beruhigt einen Schritt auf die Straße setzen können"
Recep Tayyip Erdoğan, 22. März 2017

Ich nehme das zur Kenntnis, Herr Recep Tayyip Erdoğan. Im Hinblick auf Ihre früheren Äußerungen komme ich allerdings zu der Ansicht, dass sie sich zwar umzingelt fühlen mögen, tatsächlich aber "geistig umzingelt" sind. Mit den Worten "geistig umzingelt" bedenken wir Deutsche Leute, deren Äußerungen auf einen sehr ungesunden Geisteszustand schließen lassen, ganz speziell auf Verfolgungswahn. Leute, die wir nicht erst nehmen. Sie, Herr Recep Tayyip Erdoğan, sollten ernsthaft in Erwägung ziehen, einen Psychiater als Leibarzt zu beschäftigen und diesen nicht zu erschießen oder als "Terrorist" inhaftieren zu lassen wenn (oder falls) er Ihnen die voraussichtlich unwillkommene und unbequeme Wahrheit sagt. Nehmen Sie lieber die dann zu verordnenden Medikamente tapfer, diszipliniert und regelmäßig ein. Und vor allem: Treten Sie im Interesse und zum Wohl der Türkei zurück.

Ab heute sind Sie, Herr Recep Tayyip Erdoğan, ein "Großmaul-Terrorist"!

Denn Sie kündigen Terror an und haben dabei nur das große Maul. Ich aber weiß warum ich keine Angst habe: Die "Grauen Wölfe", jetzt Ihre Terrororganisation, Herr Recep Tayyip Erdoğan, sind bekannt. Die schicken wir Europäer schneller in die dann ganz kleine Türkei zurück als Sie, Herr Recep Tayyip Erdoğan uns beschimpfen können. Die setzen wir einfach in die Flugzeuge, die sonst leer wären - weil jetzt nur noch völlig ignorante Idioten sich der enormen Gefahr für deren Freiheit und Leben aussetzen und in die Türkei reisen werden. Wir sind 510 Millionen Europäer - wir schaffen das!

Meine lieben türkischen Mitbürger:

Seid am 16. April vorsichtig mit Eurer Stimme. Recep Tayyip Erdoğan wird Euch bitter enttäuschen. Er ist machtgeil, verrückt und korrupt. Er ist ein "şeytan"! Er hat nichts Gutes im Sinn, für den seid Ihr nur Stimmvieh auf dem Weg zu einem alles bestimmenden Despoten übelster Sorte. Und genau wie Hitler oder Stalin hat Erdoğan überhaupt kein Problem damit, einstige Gefolgsleute - solche die am 16. April mit "Ja" ("evet") stimmen - zu Terroristen zu erklären und umzubringen. Wozu will er denn sonst die Todesstrafe? Denkt an seinen Wegbereiter Gülen, den er jetzt als Terrorist beschimpft.

Und ganz gewiss macht Recep Tayyip Erdoğan die Türkei genau so "groß und mächtig" wie "unser" Adolph Hitler Deutschland am 30. April 1945 "groß und mächtig" gemacht hatte. Immerhin wendet er - und nicht etwa unsere Frau Merkel oder gar unsere holländischen Nachbarn - die selben Methoden an. 50.000 "Terroristen" sitzen ja schon den überfüllten Gefängnissen - schon bald braucht Recep Tayyip Erdoğan Konzentrationslager und Henker um seine Macht zu erhalten. Er verspricht Euch die Todesstrafe einzuführen und diejenigen, die am 16. April mit "evet" stimmen, werden sehr überrascht sein wie viele seiner jetzigen Anhänger diese dann auch bekommen!

"Hayır!"


Update:

Ich habe das Auswärtige Amt aufgefordert, die nunmehr fällige Reisewarnung auszusprechen.