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13.07.2021

DSGVO-Rechtsmissbrauch durch Ivan Dumancic / Abmahnanwalt Nicolas Absenger:

„Er ist nicht jung - aber im Insolvenzverfahren.“

AG Wuppertal, 145 IN 359/20 - Das ist laut „Insolvenzbekanntmachungen.de“ das Aktenzeichen des Insolvenzverfahrens über das „Vermögen“ des RechtsAbmahnanwaltes Nicolas Absenger aus Wuppertal.

  • Wichtig: Zahlungen sollen, wenn überhaupt, an den Insolvenzverwalter erfolgen. Das ist der unbescholtene:
    • Rechtsanwalt Norbert Schrader
      Viehhofstr.117
      42117 Wuppertal

      Telefon: 0202 4 30 98-0
      Fax: 0202 - 4309844
  • Der genannte Insolvenzverwalter interessiert sich auch im Falle einer erfolgten Zahlung  oder Nichtzahlung für die Abmahnungen: Es gibt da wohl „Ungereimtheiten“ bei den im Zeitablauf unterschiedlich angegebenen Bankverbindungen bzw. den Verdacht, dass Nicolas Absenger auch Insolvenzsstraftaten begangen hat.

„Der Pleitegeier ist längst bei Herrn Nicolas Absenger aus Wuppertal gelandet!“
Sinnbild: „Der Pleitegeier ist längst bei Herrn Absenger gelandet!“
(Rechte am Bild: Frank Schulenburg, CC BY-SA 4.0 )

Im Hinblick auf die mit einem Insolvenzverfahren stets verbundene Geldnot wundert es mich nicht, dass das „Organ der Rechtspflege“ „Paradebeispiel eines Rechtsmissbrauchers“ Nicolas Absenger die „mindestens betrügerische“ Abmahnnummer, die er zuvor mit den Herren Michael Dunareanu, Bashar Al-Rashid, Stanislav Miliuk, David Librowski, Ahmad El-Sohbi bzw. deren „Firmen“ durchgezogen hat, nunmehr mit Ivan Dumancic verschärft fortsetzen wollte...

Genau genommen wundert es mich doch: Im Ergebnis hätte Nicolas Absenger doch irgendwann mal begreifen müssen, dass der „Abmahnwahn“ nicht gerade ein „Erfolgsweg“ ist. Aber ich hab ja eh die Theorie, dass man in Deutschland nur viel auswendig lernen muss, um „Jurist“ werden zu können.

Nachtrag:

Wer aktuell die Webseite „absengeranwaelte.de“ aufruft bekommt nur die Meldung

„Auf der Website werden geplante Wartungsaufgaben durchgeführt.“

Ich kenne die Branche und also diese „geplanten Wartungsaufgaben“ als Sperrung durch den Hoster bei unbezahlt gebliebenen Rechnungen. Andererseits war der dringend Geld benötigende Herr Abmahnanwalt Nicolas Absenger aus Wuppertal schon vorher nicht mal in der Lage dazu, dafür zu sorgen, dass nach einem Klick auf „Impressum“ auch ein Impressum erschien (Error 404, Not Found) . Ebenso war auch eine Datenschutzerklärung nicht erreichbar, erst recht keine Onlinestreitbeilegungsplattform. Und die für ihn zuständige Rechtsanwaltskammer konnte man also auch nicht abrufen. Das sind ganz schön viele Pflichtverletzungen, die - so Nicolas Absenger letztendlich über Nicolas Absenger „himself“ -  ganz „erhebliche  Wettbewerbsverstöße“ darstellen. Weswegen hatte der insolvente Herr Nicolas Absenger doch gleich eine abnorme Anzahl von Abmahnungen mit ebenso abnormen Kostenforderungen „herausgehauen“?

Und nicht zuletzt ist auch die Webseite „berger-law.de" seit mehreren Jahren im angeblichen „Wartungsmodus“. Deren Inhaber, ein Philipp (Karl) Berger, wurde im zeitlichen und wohl auch sachlichem Zusammenhang mit seinem, von mir ebenfalls als „gemeinschädlich“ angesehenen Verhalten schon vor langer Zeit die Zulassung als „Rechtsanwalt“ entzogen.

Bild: Auch der Herr Nicolas Absenger wird mit der „Günther Freiherr von Gravenreuth-Ehrenmedaille zum Selbstausdrucken“  ausgezeichnet.  (Rechte: Jörg Reinholz, Kassel)

Die letzte Meldung auf der Webseite absengeranwaelte.de lautete übrigens darauf, dass die Kanzlei „auf Grund einer Störung“ nur via Mobilrufnummer erreichbar sei. Ich verorte die Ursache der „Störung“ in der Debitorenbuchhaltung seines Anbieters. Immerhin gehen mit Insolvenzen regelmäßig auch Kontenpfändungen einher.

War das noch was?

Die angeblichen „Bewertungen“, mit denen der Herr Nicolas Absenger auf der nicht abrufbaren Webseite warb, waren „wohl eher nicht ganz echt“. Man könnte auch meinen, das seien „köstlich primitive Fälschungen“. (Beweis bei Klage!)

21.11.2015

Euroweb-Ableger Bitskin GmbH insolvent? Haften Referenzkunden für Steuerschulden der Bitskin GmbH?

Rechtsanwalt Hermann Kulzer, der Insolvenz-Recht "macht", berichtete schon anno 2012 "Es gibt zahlreiche Firmen wie Bitskin GmbH, Euroweb, Webstyle ua.  die  "Internet-System-Verträge" mit umfassenden Leistungen anbieten..." und warnt letztendlich vor einem Vertragsabschluss.

Es könnte  gut sein, dass er demnächst was ganz anderes zu berichten hat. Denn mir ist zu Ohren gekommen, dass die Bitskin GmbH hohe Steuerrückstände hat und dass Kunden nicht mehr an die Bitskin zahlen dürfen: Konkret liegt mir ein eine Pfändungs- und Einziehungsverfügung nebst Zahlungsverbot des FA Berlin III vor, in dem von knapp 50.000 Euro Steuerschulden die Rede ist:

Bitskin: "insolvent" heisst "zahlungsunfähig"

Bereits im letzten, veröffentlichten Jahresbericht für das Jahr 2013 wies die Bitskin GmbH bei einer Bilanzsumme von € 1.340.177,26 Schulden in Höhe von € 1.002.622,27 aus, denen u.a. ein "Umlaufvermögen" in Höhe von € 934.494,56 aber kaum Bargeld, Bankguthaben oder anderes, wirklich "geldnahes" Vermögen entgegenstanden... Auch der bilanzierte Gewinn basierte auf dem Anstieg dieses "Umlaufvermögens".

Rechtsanwalt Musiol, über den die Bitskin noch vor einiger Zeit ziemlich hämisch berichtete, weil dieser der GmbH kräftig auf die Füße trat, scheint den Vorgang auch zu kennen. Er schreibt:
"Die gleichzeitig angeforderte Erklärung (Drittschuldnererklärung) sollte beantwortet werden. Gegen die Pfändung selbst können ersichtlich keine Einwendungen erhoben werden. Schließlich weiß niemand, ob die Forderungen des Finanzamts und die Pfändung rechtmäßig sind. Man muss die Pfändung also formal akzeptieren. 

Eine Zahlung auf die Forderung kann aber mit den bisherigen Einwendungen weiter zurückgewiesen werden. So empfehlen wir, am einfachsten den bisherigen Schriftwechsel, also die erfolgen Einwendungen mitzuteilen."
Ohnehin ist im Hinblick auf die Pfändung zweifelhaft, ob die Bitskin GmbH, mitgegründet von Amin El Gendi (der neuerdings als "Gendi Al" auftritt), welcher die Euroweb nicht nur mit gründete, sondern sogar als Partner von Philipp Berger und Andreas Buchholz mit vertrat, künftig die vertraglich vereinbarte Leistung noch erbringen kann und also wird. Jedenfalls bei einer "Nichtleistung" der Bitskin wird dann auch die Leistungspflicht derer "Referenzkunden" in Zukunft entfallen.

Was die Haftung der "Referenzkunden" der Bitskin GmbH für die Schulden der Bitskin GmbH natürlich begrenzt.

10.06.2015

WN-Onlineservice, Aschendorff Mediengruppe, Euroweb: Eine "Erfolgsgeschichte" wird zur Pleite.
Oder: Wie sich die Spreu vom Weizen trennt!

Also es war einmal ein Reifenservice in T. einem Ort in Westphalen. Der wurde von der WN-Onlineservice angerufen und ihm wurde vorgemacht, er erhalte eine kostenlose Webseite, gar ein professionelles Webseitenkonzept und müsse nichts investieren und, weil "alles aus einer Hand" komme, sich auch um nichts kümmern.

Im Gespräch mit dem Vertreter wurde ihm Wunder was davon erzählt, wie sich sein Umsatz steigere - was er gerne hörte, denn es gab im Ort viel Konkurrenz und der Vertreter sagte ihm, wenn schon nicht wörtlich so dennoch "klipp und klar": "Wenn ich hier ohne den Vertrag rausgehe, dann investiere ich das Budget bei Ihren Kollegen und dann macht eben einer von denen die Umsätze und den Gewinn."

Wie sich die Spreu vom Weizen trennt!

Ein "Webdesigner", der diesen Namen mit Würde und zu Recht trägt, kennt sich auch juristisch ein wenig aus. Die WN-Onlineservice des Euroweb-Oberabzockers Daniel Fratzscher wirbt mit Sätzen wie...
„Die inhabergeführte Unternehmensgruppe Aschendorff verfügt über eine fast 300-jährige Tradition."
... wie sich aus einem hier vorliegenden Leitfaden für Vertriebsbeauftragte ergibt, der vom Euroweb-"Media President" Christian Stein erstellt wurde. Der erzählt natürlich laut Handbuch, was der Kunde gerne hört:
"Die Gelegenheit"

„Und genau das ist heute Ihre Chance! Sollten wir am Ende des Gesprächs der Meinung sein, dass Sie und Ihr Unternehmen Teil der Online-Offensive werden, gebe ich Ihnen die Möglichkeit mit Hilfe der WN eine Erfolgsgeschichte zu schreiben und Ihr Unternehmen mit einem professionellen Webseitenkonzept auszustatten.“
300 Jahre nichts gelernt?

Wenn man 300 Jahre Tradition hat, dann sollte wissen, das Folgendes "gar nicht geht":

Die "Erfolgsgeschichte" begann damit, dass die WN-Onlineservice des Daniel Fratzscher und der "inhabergeführte Unternehmensgruppe Aschendorff" dem Reifenservice aus T. eine Webseite einrichtete. Webadresse?

www.reifenservice-[ortsname].de

Tja. Seit dem Fall "tauchschule-dortmund.de" weiß eigentlich jeder, der professionelle Webseitenkonzepte nicht nur verspricht, sondern auch erstellt, dass eine Webadresse nach dem Schema "gewerbe-ortsname.de" genau dann nicht geht, wenn es am Ort Wettbewerber gibt.

"Erfolgsgeschichte" mit der WN-Onlineservice
  • Die Wettbewerber mahnen ab.
  • Die Wettbewerber klagen.
  • Die Wettbewerber gewinnen.
  • Das wird richtig teuer, denn die Gegner, das Gericht und der eigene Anwalt wollen viel Geld!
Und auch die WN-Onlineservice wollte nur "das Beste" des Kunden: Sein Geld - und davon bitte nicht zu wenig (die Preise sind extrem hoch, eine Leistung mit gleichem Nutzen - aber besserer Beratung - bekommt man "an jeder Ecke" für 1/3 des Preises)

Das Ende der angeblichen "Erfolgsgeschichte":
Amtsgericht Münster Aktenzeichen: HRB 14XXX
Bekannt gemacht am: 24.02.2015 20:03 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Veränderungen
24.02.2015

HRB 14XXX: TXXXXXX Reifenservice XXXXXX XXXXXX GmbH, TXXXXXX, XXXXXXXX-Straße XX, XXXXXX TXXXXXX. Die Gesellschaft ist durch Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen aufgelöst (Beschluss des Amtsgerichts Münster vom 12.02.2015 - 82 IN 78/14) . Gemäß § 65 Absatz 1 Satz 3 GmbHG von Amts wegen eingetragen.
Also wurde die versprochene Erfolgsgeschichte zu einer Pleite. Einer Pleite, zu der das "professionelle Webseitenkonzept" der WN-Onlineservices - tatsächlich eine Schluderei aus dem Hause Euroweb - erheblich beitrug.

Wie war das doch gleich?
"bin ich heute hier um festzustellen, ob Sie und Ihr Unternehmen Teil unserer Online-Offensive werden, um mit unserem professionellen Webseitenkonzept eine Erfolgsgeschichte schreiben zu können"
sagte der Vertreter der WN-Onlineservice von der Aschendorf-Mediengruppe laut seinem Lehrbuch, welches der Media President, (genauer:  Drücker-Führer) Christian Stein geschrieben hat.

Anders als ich, der ich den Name des "armen, um die versprochene Professionalität betrogenen Schweines" nicht nenne, zeigen die Vertreter der WN-Onlineservice bis heute noch in ihrer Mappe einen Hochglanzausdruck mit der Webseite, die quasi direkt in die Pleite führte. Und nennen Ort und Name des Inhabers der GmbH. Und die Pleite allen Ernstes eine "Erfolgsgeschichte".

Seit wann, Herr Drücker-Präsident, ist Lügen eigentlich "professionell"? Seit das Wort "dreist" dazu erfunden wurde?

Aus dem Drücker-Handbuch des Herrn Stein:
"Dafür sollten Sie das Konzept und die Wertigkeit natürlich auch kennen, damit Sie verstehen, wie wir mit unseren Partnern in der Region arbeiten.“
Ich realisiere genau das mit diesem Artikel.

Nochmal die Werbung:
"Full Service-Angebot"

"Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie vom WN OnlineService ist der Full-Service-Gedanke. Bei WN OnlineService erhalten Unternehmen im Bereich Online-Marketing alle Serviceleistungen aus einer Hand. Über die Gestaltung und Realisierung der Website hinaus übernimmt WN OnlineService die Pflege und Aktualisierung des Internetauftritts, bietet technischen Support und überarbeitet für Sie die Inhalte der Website. Vom CMS (Content Management System) über Newsletter und Facebook-Fanpage bis zur Anfahrtsskizze, einem Onlineshop und der Suchmaschinenoptimierung erhalten Sie alle Dienste aus einer Hand."
(Quelle: Heiße Luft von wn-onlineservice.de)

Peinliche Pein

Die Euroweb Internet GmbH, welche, ich sags mal grob, die technische Seite der Abwicklung der Verträge auch der WN-Onlineservice durchführt, hat sogar einen Jurist in deren Reihen: "Martin Junker ist Leiter des Service Center und beschäftigt sich als Jurist besonders mit dem Thema Internet-Recht" lese ich. Derselbe Jurist Martin Junker ist aber offenbar zu 100% damit ausgelastet, Blogeinträge zu verfassen, die er auch noch unter Titel wie "So gehen Sie mit Fotos für Ihre Website kein Risiko ein" stellt - und natürlich damit, Beschwerden unter schwulstigen Hinweisen auf "die [angeblich] geltende Rechtslage" abzuwimmeln.

Die Domain-Namen, welche die angeblichen SEO-Spezialisten vorschlagen, prüft er offenbar nicht.

Also wieder mal einer, der nur "heiße Luft" macht. Und davon haben wir stets mehr als genug.



Im "WZ-Online Marketing Club" boten die Herren Dr. Benedikt Hüffer und Dr. Eduard Hüffer von den Westfälischen Nachrichten sogar Schulungen in "Suchmaschinen-Optimierung, Suchmaschinen-Marketing und Online-Recht" an.

Offenbar sollten die Herren Hüffer erst mal ihren Partner Daniel Fratzscher auf Trab bringen, damit dessen Firma beherrscht, was dort gelehrt werden sollte!

07.11.2014

Ausgenullt :: U + C Rechtsanwälte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die ehemalige U + C Rechtsanwälte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (AG Regensburg, HRB 12406)  heisst jetzt "Z9 GmbH" und verwaltet "eigenes Vermögen". Die teure "Hamburger Zweigniederlassung" ist ebenso "ge-tschüss-t" wie die Prokuristen.

Womöglich verwaltet schon bald weniger der Thorsten Urmann von der GmbH das "Vermögen" als ein Insolvenzverwalter. Und womöglich verwaltet ein solcher bald vielmehr Schulden. Ein solcher "nameswitch" aus solchen Anlässen ist nämlich auch von anderen insolventen "Gesellschaften" bekannt.

Jüngste Beispiele:
Wie auch immer: Die U + C Rechtsanwälte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist "ausgenullt",  "den Bach runter", "stroked", weg.

Ich vermisse die nicht.


(Danke!)

24.07.2014

Andreas Buchholz, Philipp Berger, Euroweb: (Verlierer) Lügner und Verleumder haben die Scherben eines Blumentopfs gewonnen

Am 15.7.2014 berichtet die Buchholz und Kollegen GbR ganz stolz über ein Verfahren vor dem LG Berlin:
Reisekosten sind immer dann nicht erstattungsfähig, wenn die Klage an einem dritten Ort ohne Bezug zur klagenden oder beklagten Partei erhoben wurde; selbst wenn die Klage an sich nach §§ 32, 35 ZPO (fliegender Gerichtsstand) grundsätzlich dort zulässig ist.

Im zugrunde liegenden Verfahren stammte einer der Kläger ebenso wie die beklagte Partei aus NRW (Gelsenkirchen / Düsseldorf). Der andere Kläger war in Nürnberg ansässig. Beide Kläger sind selbst als Rechtsanwälte tätig.
Die Klage wurde durch einen - von beiden Klägern gemeinsam beauftragten - Berliner Rechtsanwalt vor dem Landgericht Berlin, 27 O 674/12, geführt. An der mündlichen Verhandlung nahm der - insoweit persönlich geladene - Kläger aus NRW teil. Hierfür wendete er Reisekosten in Höhe von 520,29 EUR auf.
LG Berlin, Aktenzeichen 27 O 674/12? Da war doch was?


Dabei haben die gar keinen Grund, stolz zu sein! Denn die inzwischen insolvente Berger Law LLP (also die großmäuligen Herren Berger und Buchholz von der "Buchholz und Kollegen GbR") und die Euroweb Internet GmbH nebst GF Christoph Preuß wurden von Stefan Musiol und Thorsten Wachs im Ergebnis erfolgreich auf Unterlassung schmähender, ehrabschneidender und verleumderischer Äußerungen in Anspruch genommen, weshalb die Kanzlei und die Euroweb eine fette Rechnung zahlen mussten.

Mit dem Beschluss in der Kostensache kann man mitgehen. Allerdings sollte ich darauf hinweisen, dass es sich hier nicht um einen Fehler der klagenden Anwälte handelt, die Entscheidung ist weitgehend eine Ermessensfrage und wird im Rahmen zulässiger richterlicher Willkür immer mal anders beantwortet. Insbesondere in diesem Verfahren, in dem einer der Anwälte seinen Sitz in Berlin hat und der andere persönlich geladen wurde, hätte die Entscheidung auch anders ausfallen können. Im Übrigen geht die neuere Rechtsprechung vermehrt davon aus, dass die Ausnutzung des "fliegenden Gerichtsstandes" missbräuchlich ist, wollen das aber nicht so offen aburteilen und geben die "Watsche" bei der Kostenentscheidung. Das ist auch Ergebnis meiner Arbeit, ich bloggte ja auch schon darüber, dass Typen wie der Gravenreuth hier intensiv Rechtsmissbrauch betrieben und habe auch bei den Gerichten immer wieder insistiert - war da aber längst nicht der einzige.

Viel interessanter ist aber, dass die Kanzlei Buchholz und Kollegen (die ja personalidentisch mit der zur Unterlassung verpflichteten Berger Law LLP ist) offenbar so wenige Siege zu verzeichnen hat, dass diese jetzt schon über den Gewinn der Scherben eines Blumentopfs berichten - während das Verfahren in der Sache von denen selbst verloren wurde. Die Unterlassungserklärung wurde abgegeben und die Abmahnkosten mussten auch gezahlt werden. Dann auch noch die Gerichtskosten. Der oft schlechte Rat der Herren Philipp Berger und Andreas Buchholz wird eben oft teuer...

Und (ganz offen gestanden) muss man sich auch fragen, ob die Anwälte Andreas Buchholz,Philipp Berger und Adrijana Blaszevska "nicht vielleicht doch ein wenig dämlich" sind.

Immerhin schaffen die mit dem Bericht für mich den Anlass und das Recht über die Sache insgesamt zu berichten und diese - zum Nachteil der Anwälte Berger und Buchholz selbst sowie deren Mandantin Euroweb Internet GmbH - ins rechte Licht zu rücken. Insbesondere auch weil die Kanzlei Buchholz und Kollegen offenbar selbst echte Probleme mit der Abrechnung hat, die aber viel tief gehender zu sein scheinen, weil sie im Bereich des Grundlagenwissens angesiedelt sind.

Der verlinkte Bericht über das Versagen des Philipp Berger bei der Kostenabrechnung stammt vom 9.7.2014. Den selbstherrlichen und mal wieder nicht die ganze Wahrheit wieder gebenden Bericht haben diese dann offensichtlich als Reaktion genau darauf am 15.7. veröffentlicht - also 6 Tage später. Das zeigt, so glaube ich, auf,
  1. wer hier wen treibt und
  2. das 6 Tage Nachdenken und sogar die Erfahrung mit früheren, derben Blamagen nicht ausreichen um zu dem Schluss zu kommen, dass man einen solchen Bericht besser nicht veröffentlicht.

Ich nenn's deshalb mal "dumm".

(Übrigens, Philipp Berger und Andreas Buchholz: Wer hat denn der Euroweb dazu geraten, den WDR unter missbräuchlicher Inanspruchnahme des Rechts aus §§ 32, 35 ZPO vor dem LG München in Anspruch zu nehmen? Bei dem eigenen, höchst ersichtlichen "Gerichtstourismus" ist Ihre Großfressigkeit aber sowas von daneben...)

19.03.2014

Mindestlohn - geht die Euroweb jetzt (endlich) pleite? Kreative Buchhaltung bei der Euroweb: Vorboten der Insolvenz?

Man hört es gegenwärtig aus allen Ecken:

Deutschlands üble Gauner-Kapitalisten jammern über den Mindestlohn

Nicht nur die Euroweb ist betroffen, diese aber ganz besonders.  Denn diese Firma verkauft zwar auf jene perfide Weise, die als "Referenzkundenmasche" bekannt ist, absurd überteuerte Webseite an kleine und mittelständische Kunden und zockt auch durch das Belügen der Gerichte ab - doch Profit machte die Euroweb schon anno 2011 nicht mehr. Dabei ist die Euroweb gerade auch eine jener schrägen Firmen, die durch extrem niedrige, ausbeuterische Bezahlung ihrer Mitarbeiter von sich reden machen: prekäre 1000 Euro brutto stehen als "Grundgehalt" auf dem Zettel der Außendienster - und auch sonst scheinen Auszubildende und Praktikanten das Bild der Arbeitnehmerschaft bei der Euroweb zu bestimmen.

Der Bruder des Euroweb-Haupteigentümers Daniel Fratzscher ist Marcel Fratzscher, Chef des DIW. Dieser sprach sich gegen einen Mindestlohn aus:
"Ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde würde viele Menschen betreffen. 17 Prozent der Erwerbstätigen oder fast sechs Millionen Arbeitnehmer verdienen weniger als 8,50 Euro. Eine neue Studie des DIW Berlin zeigt, dass ein solcher Mindestlohn den Bruttostundenverdienst der Betroffenen im Durchschnitt um 35 Prozent erhöhen würde, wenn sie in derselben Beschäftigung verbleiben würden. Profitieren würden vor allem geringfügig Beschäftigte, Ungelernte oder die, die nicht in ihrem erlernten Beruf arbeiten, Erwerbstätige in kleinen Dienstleistungsfirmen und Beschäftigte in Ostdeutschland."
Hier hat der Daniel Fratzscher offenbar sogar die Zahlen aus der Euroweb verwendet.  Denn 160 Stunden * 8,50 € sind 1360 Euro. Damit müsste das Grundgehalt der "Treppenterrier" um just jene 35% ansteigen von denen er spricht. Was Marcel Fratzscher bei der Aufzählung vergessen hat ist also die ihm sicher sehr genau bekannte "Problemfirma" Euroweb seines Brüderchens Daniel Fratzscher. Marcel Fratzscher verbreitet weiter:
"Zudem gibt es Risiken. Auch wenn präzise Prognosen unmöglich sind, sind Beschäftigungseinbußen bei einem Mindestlohn von 8,50 Euro wahrscheinlich,"
Ich sag den Brüdern Fratzscher was:
Wenn die Euroweb "den Bach runter geht" weil sich deren dummes, nicht nachhaltiges und vor allem betrügerisches Geschäftsmodell nicht mehr lohnt, dann ist das definitiv kein Schaden. Das gilt auch für andere asoziale Firmen, die z.B. wie die Euroweb auf Grund aberwitziger Vertriebs- und Allgemeinkosten nicht produktiv genug sind um anständige Löhne zu zahlen!
Geht die Euroweb jetzt (endlich) pleite?

Starke Hinweise darauf, dass die Euroweb Internet GmbH und deren Tochterfirmchen nach dem Jahr 2011 auch im Jahr 2012 Verluste eingefahren haben, gibt es auch schon. Der Geschäftsbericht und die Bilanz für 2012 ist im Bundesanzeiger (online) noch nicht veröffentlicht. Hier scheint sich eine Faustregel zu etablieren: Je "beschissener" die Zahlen sind - um so später kommt die Bilanz.

Weitere Bilanzverschiebungen - "kreative Buchhaltung" deutet auf Ausweitung der Verluste und erhebliche finanzielle Umstrukturierungen hin:

Auch die Bilanzen der Euroweb-Holding GmbH und bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG für das (Rumpfgeschäfts-)"Jahr" 2012 sehen merkwürdig aus:

A)

Bei der Euroweb-Holding GmbH steht unter "Verbindlichkeiten" für
  • 30.11.2012: 688.088 € und
  • 31.12.2012: 59.615.198 € (Anstieg der Schulden: 58.927.110 €)
Da hat man offenbar auf einen Schlag "fett Schulden" gemacht und das Geld weiter verborgt. Denn die "Finanzanlagen" der Euroweb-Holding GmbH sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
  • 30.11.2012: 1.386.500 €
  • 31.12.2012: 60.325.000 € (+ 58.938.500 €)
Die Bilanzsumme hat sich binnen eines Monats (1.12.2012 bis 31.12.2012) um 58.938.273 € von 2.064.925 € auf 61.003.198 € erhöht. Die Firma stellt nichts her und verkauft selbst nichts, hat sonst keine Vermögensgegenstände im nennenswerten Umfang, nicht mal angemessen "Bargeld" ... aber die Bilanzsumme wurde - wie ich gleich zeige mit heißer Luft - auf das 30-fache aufgeblasen.

B)

Bei der Euroweb Group GmbH & Co. KG steht unter "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" für
  • 01.01.2012: 26.426 €
  • 31.12.2012: 59.681.955 € (+ 59.655.529 €)
in der Bilanz. Diese Forderungen kommen normalerweise nicht aus der Luft. Offenbar hat die Euroweb Group GmbH & Co. KG also 2013 allerhand Geld (59.655.529 €) an die Euroweb-Holding GmbH verborgt. Woher das Geld aber gekommen sein soll steht in den Sternen. Es kann sich also um "Kreisbuchungen" oder um die Auflösung sehr stiller, steuerrechtlich höchst bedenklicher Reserven handeln.
Persönlich haftende Gesellschafterin der Euroweb Group GmbH & Co. KG ist übrigens die ebenfalls "untätige" Fratzscher Vermögensbeteiligungs GmbH, Düsseldorf, laut höchst merkwürdiger Bilanz 2012 mit einem gezeichneten Kapital von EUR 25.564 €, einem Gewinn von nicht mal 400 € und gleichzeitig um rund 22.000 € gesunkenen Bilanzsummen- man schaue auf den aufgelösten Gewinnvortrag, welchem zufolge diese Firma tatsächlich Verluste fast in Höhe des Eigenkapitals machte ...
Die "Rücklagen" der Euroweb Group GmbH & Co. KG sollen sich korrelierend folgt entwickelt haben:
  • 01.01.2012: 0,00  €
  • 31.12.2012: 60.340.326,61 € (+ 60.340.326,61 €)
Die Bilanzsumme hat sich hierdurch um 61.060.889 € von 57.334 € auf 61.118.223 € erhöht - also verzehnfacht. Die Firma stellt nichts her, verkauft selbst nichts, hat auch sonst keine Vermögensgegenstände im nennenswerten Umfang. Da stellt man sich die Frage ob die Rücklagen - also der Kredit an die Euroweb-Holding - gut oder gar sicher angelegt sind. Und vor allem stellt sich die Frage, woher die "Rücklagen" eigentlich so plötzlich kommen sollen ... Denn einen Jahresüberschuss gab es nicht! Auch kann die Summe weder aus dem Kommanditkapital (Einzahlung: rund 800.000 €) noch dem Komplementärkaptital (konstant: genau 0 €) stammen. Auch die Verbindlichkeiten stiegen nicht in dem Maße, sondern "nur" um rund 130.000 € an. Also: Woher kommt das Geld?


Fazit:

Das hier überdeutliche, schon krasse "Aufblasen" der Bilanzen sieht nach "außerordentlich kreativer Buchhaltung" aus. Ich wette im Euroweb Konzernchen wackelt nicht etwa der Pudding auf dem Tisch sondern das Konzernchen - und zwar finanziell.

Ich kenne aus Erfahrungen mit anderen Bilanzen anderer "Konzerne" derlei sprunghafte Vermögens-"entwicklungen" tatsächlich als Vorboten einer baldigen Insolvenz.

Und zwar einer betrügerischen!

14.01.2014

Vermögensverfall / Insolvenz der Berger Law LLP? ("Rechtsanwälte" Philipp Berger und Andreas Buchholz)

Vorab: Mein Dank gilt dem Autor dieser Kommentare.

Die Veröffentlichungen im englischen Handelsregister hinsichtlich der "Berger Law LLP" lassen dunkel erahnen, warum im Spätsommer 2013 die Euroweb-Kanzlei "Berger Law LLP" zusammenbrach und warum die Herren "Rechtsanwälte" Philipp Berger (Niederkrüchten) und Andreas Buchholz (Bochum) jetzt unter der neuen Kanzlei "Buchholz und Kollegen GbR" (Düsseldorf) weiter machen. Aber auch, warum der Philipp Berger auf der zunächst erstellten Webseite der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" nicht als "Partner" genannt wurde.

Zunächst einmal ein wenig Firmengeschichte:

Die "Berger Law LLP" wurde als "Berger Law Düsseldorf LLP" gegründet und im Zuge der "Zusammenlegung" der Düsseldorfer und Kölner Kanzleien (unter erheblicher Verkleinerung!) in die vormaligen Geschäftsräume in der Werdener Str. 6 (Düsseldorf) umbenannt. Die erste Adresse war die am Barbarossaplatz 5 - eine teure Lage. In der zweiten Hälfte des Jahres 2013 geschah aufregendes. Die Kanzlei gab formell Mandante auf und zog in ein virtuelles Büro. Das ganze wurde von juristischen Handlungen flankiert. Insgesamt kennt man das von Pleitiers der "Limited-Klasse":
Amtsgericht Frankfurt am Main, Aktenzeichen: PR 2109
Bekannt gemacht am: 23.09.2013 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Frankfurt am Main In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Neueintragungen

20.09.2013

BERGER LAW LLP, Frankfurt am Main (Tower 185, 60185 Frankfurt am Main). Limited Liability Partnership (LLP)
Partnerschaftsgesellschaft nach englischem Recht. Sitz verlegt, nun: Zweigniederlassung der BERGER LAW LLP mit dem Sitz in Sheffield/Großbritannien/Großbritannien (Companies House Cardiff, Nr. 365507). Gegenstand: Die gemeinschaftliche Ausübung des Berufes des Rechtsanwalts. Allgemeine Vertretungsregelung: Jeder Partner vertritt einzeln. Partner: Berger, Philipp Karl, Rechtsanwalt, Niederkrüchten, *29.04.1971; Buchholz, Andreas, Rechtsanwalt, Bochum, *21.09.1979. Der Sitz wurde von Düsseldorf (bisher Amtsgericht Essen PR 2590) nach Frankfurt am Main verlegt.
Auf der Webseite wurde der Umzug schon am 2.8.2013 bekannt gegeben. Die nächste Veröffentlichung des "Partnerschaftsregisters" lautet dann wie folgt:
Amtsgericht Frankfurt am Main, Aktenzeichen: PR 2109
Bekannt gemacht am: 06.01.2014 12:00 Uhr

Veröffentlichungen des Amtsgerichts Frankfurt am Main In () gesetzte Angaben der Anschrift und des Geschäftszweiges erfolgen ohne Gewähr.

Löschungen

23.12.2013

BERGER LAW LLP, Frankfurt am Main (Tower 185, 60185 Frankfurt am Main.
Die Zweigniederlassung der Partnerschaftsgesellschaft nach englischem Recht ist aufgehoben worden.

Soso. Das war aber ein kurzer Umzug. Und dann auch noch in ein virtuelles Büro. Dem englischen Handelregister gab übrigens just der "Rechtsanwalt" Andreas Buchholz dieselbe nicht ladungsfähige Adresse im Tower 185 an - was rechtswidrig sein dürfte. In dem virtuellen Büro hat er sich vermutlich niemals aufgehalten.

Das englische Handelsregister vermeldet für die Berger LLP nacheinander folgende Daten hinsichtlich der "Partner":

PersonEintrittAustritt
Mr Amin Fahmy Abdel Halim El Gendi14-06-201131-03-2012
Mr Andreas Buchholz14-06-201130-09-2013
Mr Philipp Karl Berger14-06-201130-11-2013

...und am 1.12.2013 den Eintritt des Veselin Grozdev, welcher wohl der Bruder, auf jeden Fall ein Verwandter des von der Euroweb bekannten Georgi Grozdev ist.

Dabei fällt schon auf, dass dieser Veselin Grozdev aus Plovdiv nirgendwo angibt, ein Rechtsanwalt zu sein. Der neue, einzige Geschäftsführer wurde dem AG Frankfurt wohl nicht gemeldet, jedenfalls ist bei handelsregisterbekanntmachungen.de dazu nichts öffentlich gemacht. Also das sieht so aus, als sei ein Nichtanwalt "Director" einer Firma, welche die "gemeinschaftliche Ausübung des Berufes des Rechtsanwalts" zum Gegenstand hat. Demnach waren die Herren "Rechtsanwälte" Philipp Berger (Niederkrüchten) und Andreas Buchholz (Bochum) also weisungsabhängige Angestellte? Ich bin gespannt, wer wann und unter welchen Behauptungen bzw. Versicherungen an Eides statt hinsichtlich seiner Funktion den Antrag auf Löschung beim AG Frankfurt unterschrieben hatte. Da kann nämlich "strafrechtlich relevantes" passiert sein.

Der ansonsten unbescholtene Veselin Grozdev ist ganz offensichtlich ein so genannter Strohmann. Hier muss man sich fragen, wieso dieser höchst ausländische und ganz schlecht verklagbare Strohmann - der mehr als nur offensichtlich den auch sonst aufregend engen Beziehungen der Kanzlei zur Euroweb entsprungen ist - den Posten einnahm. Die Gründung einer LLP in England ist sehr billig (ab 20 Pfund), der Firmenname ist "im Arsch", der faktisch einzige Kunde geht zur "Buchholz und Kollegen". Was ist mit mit Vermögen?

Antwort gibt das englische Handelsregister. Genauer die von der Berger Law LLP eingereichten und dort veröffentlichten Statusberichte - Hier die Bilanz:

Währung: Britische Pfund2012-12-312012-06-30
Tangible Assets
Physical assets owned by the company which can be seen or touched such as land, machinery etc. plus Investments and debtors due after 1 year.
91,503 35,814
Intangible Assets
Relates to assets that have a value but have no physical existence such as Trade Marks, Patents, Goodwill, Research & Development etc.
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Total Fixed Assets
The total of Tangible and Intangible Assets.
91,503 35,814
Stock
Goods on hand as yet to be sold and work in progress (goods not considered to be a final product).
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Trade Debtors
Amounts owing from customers to the company for goods and services supplied on credit.
87,016 351,770
Cash
Cash includes cash in hand and cash at bank.
0 20,490
Other Debtors
Amounts owing from group companies or any other debtors not included in trade debtors.
40,897 67,446
Miscellaneous Current Assets
Any asset due within one year that isn not included in Debtors, Stocks and Cash such as short term investments.
951,154 463,654
Total Current Assets
The total of Stocks, Debtors, Cash and other assets due within one year.
1,079,068 903,360
Trade Creditors
The amount owing to suppliers for goods and services provided on credit.
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Bank Loans And Overdrafts
Total amount of Bank loans and overdrafts.
21,622 18,683
Other Short Term Finance
Any finance to the company due within one year from any organisation other than banks.
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Miscellaneous Current Liabilities
Any liability due within one year that is not included in Trade Creditors, Bank Loans and Overdrafts and Other Short Term Finance e.g. Accruals and deferred income
858,867 715,514
Total Current Liabilities
The total of Trade Creditors, Bank Loans & Overdrafts, Other Short Term Finance and Miscellaneous Current Liabilities.
880,489 734,197
Bank Loans and Overdrafts and LTL
The total of Total Long Term Liabilities and Bank Loans and Overdrafts.
21,622 18,683
Other Long Term Finance
Any finance to the company due after one year from any organisation other than banks.
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Total Long Term Liabilities
The total of Other Long Term Finance, long term bank loans, Pension Liability, Provisions and any other non-current liabilities.
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Die Berger Law LLP hatte demnach schon Ende 2012 nichts als Schulden auf der Bank!

"Bank Loans and Overdrafts" (also Verbindlichkeiten gegenüber der Bank und kurzfristige Schulden) in Höhe von 21.622 Pfund. Nach aktuellem Kurs rund 26.000 Euro. Dazu kommen weitere kurzfristige Verbindlichkeiten in der Höhe von 858.867 Pfund, das sind nach aktuellem Kurs rund 1 Mio Euro Schulden - meist unbezahlte Rechnungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen binnen 6 Monaten von 351.770 Pfund (€ 422.968,25) auf 87.016 Pfund (€104.628 ) zurück. Der gleichzeitige Rückgang des Kontoguthabens bzw. das gleichzeitige Ansteigen der kurzfristigen Schulden spricht eine deutliche Sprache hinsichtlich der Frage, ob die Berger Law LLP als solvent einzuschätzen ist. Würde man mich fragen, so würde ich bei den Daten jegliche Kreditwürdigkeit verneinen. 

"Tangible Assets"  (also Sachwerte): 91.503 Pfund (Tageskurs jetzt: 110.038,91 Euro). Die haben sich binnen 6 Monaten angeblich fast verdreifacht. Offenbar wurden da noch Büromöbel oder Computer "gefunden" und/oder anderer Kram neu bewertet - was man im Kontext des rot genullten Bankguthabens und des Anstiegs der Verbindlichkeiten bei einem gleichzeitigen Absinken der Forderungen als Anzeichen dafür betrachten kann, dass "durch äußerst kreative Buchführung eine Bilanz mit einer offensichtlichen Überschuldung verhindert" werden sollte.

Auch das Umlaufvermögen (Hier definiert als "Jeder Vermögenswert, der innerhalb eines Jahres fällig und nicht in Forderungen, Aktien und Bargeld sowie kurzfristige Anlagen enthalten ist") soll binnen 6 Monaten von 463.654 Pfund (€ 556.854) auf 951.154 Pfund (€ 1.142.348) gestiegen sein? Das ist höchst fragwürdig. Was für ein solches Umlaufvermögen, was für Waren hat denn eine Anwaltskanzlei? Die Buchführung in diesem Punkt ist nicht mehr als "kreativ", auch nicht mehr als "sportlich" zu bezeichnen. Das sieht schon nach der Wertung "strafrechtlich höchst bedenklich" aus!

Der bis 30.11.2013 noch im Board befindliche Partner Philipp Berger dürfte für einen erheblichen Teil der Schulden haften - oder gehaftet haben.

Das könnte erklären, warum der - bulgarische, also schlecht verklagbare -   Veselin Grozdev als "Firmenbestatter" ins Board eintrat. Womöglich werden wir demnächst sogar von einem Insolvenzverfahren der Berger Law LLP "überrascht", welches womöglich mangels Masse gar nicht erst eröffnet wird. Und wir haben jetzt eine gewisse Ahnung warum der Niederkrüchtener "Rechtsanwalt" Philipp Berger zunächst nicht auf der Webseite der "Buchholz und Kollegen" benannt wurde. Dem drohte wohl schlicht der Entzug der Anwaltslizenz wegen Vermögensverfalls. Wie das abgewendet wurde weiß ich nicht. Ist das "klein Häuschen" in der Schubertstr. 2 jetzt verpfändet oder schon verkauft?

Was jetzt die Kanzlei "Buchholz und Kollegen" betrifft: Interessant ist, dass diese auch als "Buchholz & Kollegen LLP" (OC367013) weitermachen wollten. Und das sowohl Philipp Berger als auch Andreas Buchholz am 10.10.2013 - zumindest letzterer offensichtlich höchst eilig - das "Board" verließen. Wer verwaltet denn jetzt die in einem ganz anderen Sinne als üblich  "horrende" Summe von rund 2500 Euro (2205 Pfund), die dieses "Unternehmen" angeblich auf der Bank hatte?

Nun, ob die Mieten für die Kanzlei "Berger Law LLP" bezahlt wurden wird wohl der Eigentümer oder Verwalter des Geschäftsgebäudes Werdener Str. 6 in Düsseldorf wissen. Das Firmierungs-, Adress- und Umzugschaos im Spätsommer und Herbst 2013 spricht Bände - wie auch die aufgrund weiterer Umstände zu vermutende Tatsache, dass sich die Situation infolge des Drängens der Gläubiger just im Juli 2013 erheblich zugespitzt haben dürfte. Die Verwalter der virtuellen Büros im "Tower 185" sollen, wie man so hört, auf Grund tagtäglicher Übung mit derart "kreativen" Unternehmen auf Vorkasse bestehen.

Interessant ist, dass die "Rechtsanwälte" Philipp Berger und Andreas Buchholz  allzugerne und in dreckiger, gehässiger, ja geradezu "arschlochmäßiger" Schädigungsabsicht öffentlich über die finanzielle Situation derer Prozessgegner herzogen. Philipp Berger wird wohl nicht nur in seinen garstigen "Prozessberichten" sondern auch im Schlaf die Wörter "Prozesskostenhilfe" und "Sozialhilfe" röcheln. Daran, dass er Alpträume hat, zweifle ich nicht und ich denke, ich weiß auch sehr genau woher die kommen!

Ich warne jetzt davor, dass die "neue" Düsseldorfer Kanzlei "Buchholz und Kollegen" womöglich finanziell ähnlich "erfolgreich" ist. Denn der tatsächliche Geschäftszweck der "neuen" Kanzlei ist allen Anzeichen nach genau derselbe wie früher:

Die Kanzlei "Buchholz und Kollegen" des Philipp Berger und des Andreas Buchholz vertritt die Euroweb Internet GmbH auf die kriminelle Art.

In diesem Zusammenhang dürfte wieder von erheblichen Interesse sein, dass auch die Geschäfte der Euroweb - welche die Kanzlei praktisch ernährt(e) - erheblich wanken. Deren letzter Geschäftsbericht spricht Bände und die neuesten Erkenntnisse über deren notorisch kriminelles Handeln vor Gericht lassen für die wirtschaftliche Zukunft der Euroweb selbst aber auch für die wirtschaftliche Zukunft derer Hausanwälte Philipp Berger und Andreas Buchholz mancherlei Übles vermuten. Da müssten bei sachgemäßer Buchführung spätestens jetzt nämlich erhebliche Rückstellungen für Prozessrisiken und Schadensersatz gebucht werden. Die letzten Geschäftsberichte lassen aber vermuten, dass hinsichtlich der Aussichten die Situation erheblich geschönt wird. Schon der höchst angebliche "Rekordgewinn" der Euroweb im Geschäftsjahr 2010 war nichts als ein grenzwertiges "Rechenkunststück" mit dem sich das Unternehmen für die Aufnahme von Krediten "hübsch" machte.

Ein sprichwörtlicher Nachtrag aus dem Kochbuch für Schlosser:

"Rache schmeckt am besten wenn sie kalt ist."

Update: Dazu passt auch, dass ich die Strafanzeige wegen des Verdachtes der Falschbilanzierung, des Kreditbetruges, der Insolvenzverschleppung und "aller in Betracht kommenden Straftaten" schon verfasst und übermittelt habe.