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17.10.2025

Baum Nein: Silo fällt!“

 

Bild: NTV zeigt Bilder eines zusammenbrechenden Silos.

Das erinnert mich daran, dass ich in den frühen und insofern wirklich ganz wilden 90er Jahren mal so ein Ding abgerissen habe. Etwas höher vielleicht (~15,20 Meter), ganz aus Stahl, aufgeständert auf vier „Beinen“ (Fette Doppel-T-Profile, auch aus Stahl) - allerdings leer. Ich habe das Silo richtig schön „gefällt“.

War fast wie Baumfällen. 

Ich habe mit einem Schneidbrenner einfach zwei „Beine“ weggeschnitten. Das Silo durfte wegen herumstehender Gebäude in Richtung des ersten weggeschnittenen „Beines“ fallen - was es aber nicht tat. Es durfte auch in die Richtung zwischen dem ersten und zweiten „Bein“  fallen. Was es tat, nachdem das zweite fast „durch“ war, sich verbog und dann brach. 

Unechte Sicherungsmaßnahmen:

Es waren die wilden und ganz frühen 90er: Legal und illegal lagen sehr nahe bei- und manchmal eben auch durcheinander. „Ostzonal“ hat es ausgereicht, zu schauen, dass bei solchen Aktionen kein Dritter auch nur in die Gefahr geriet, Vierten darüber etwas erzählen zu können. Keine Bürokratie also und auch sonst nicht so ein Aufstand, wie man ihn heute auf Grund von, wohl von Versicherungen und Juristen erfundenen, „westzonalen“ Vorstellungen über formale Sicherheit betreibt. Damit meine ich ganze Ringe von Feuerwehren, Krankenwagen und Polizei um den Ort an dem ein Sack Reis umfällt - dazu neuerdings (wir haben das Jahr 2025) noch Seelsorger von mindestens sieben Religionsgemeinschaften (für die, die das eigentliche Ereignis nicht sehen konnten) und, nicht vergessen, 700 Juristen wegen der Urheber- und sonstiger Rechte, welche etwa seit 2005 die bis dahin aufgefahrene Gulaschkanone mit der Erbsensuppe ablösten, weil nach einem ähnlichen Ereignis ein Veganer wegen seines Unwohlseins hinsichtlich des damit verbundenen Speckgeruchs bis vor das Verfassungsgericht zog. Ihr könnt mich gerne mal fragen, warum in Deutschland jeder Mist zu einem Riesenproblem gemacht wird. Doch zurück zum Thema:

Sicherungsmaßnahme: 

Es war also weit und breit niemand da, der mit der Erledigung des Jobs nichts zu tun hatte. Der Fluchtweg war ausgemacht und ausgeräumt. Da ich mit der Schweißschutzbrille (dunkle Scheiben, geringer Blickwinkel - sowas tragen heute Steampunker am Zylinder) nur wenig gesehen habe gab es außer mir  genau eine weitere Person. Einen zuverlässigen Kollege, dessen Job es war, mein Bier Funktelefon zu halten, genau aufzupassen, wann die ganze Chose in Bewegung geriet, „Silo fällt“ zu rufen und gleichzeitig an einer sehr langen Leine zu ziehen: „Den Scheidbrenner einfach fallen lassen, die Brille runter, mich definitiv nicht in der Richtung irren und verdammt schnell sein.“ war dann mein Job. 

So ein Silo fällt übrigens ziemlich langsam. Ich habe mir aber „sagen“ lassen, das wäre womöglich ein völlig falscher Eindruck.

Offensichtlich hab ich völlig unverletzt überlebt und die für mich nicht gerade geringe Prämie kassiert - die aber anderen Teilnehmern am Geschäft deutlich mehr gebracht haben dürfte...

Ein auch insofern sackdummer Quaknazi behauptet, ich sei „feige”.

Ich wette, dieses Muttersöhnchen (Das Großmaul ist in seinem ganzen nutzlosen, traurigen und wohl deshalb nur von Hass erfülltem Leben nie weiter als einen Hauseingang von seiner Mammi weg gezogen!) kann nicht mal einen Kugelschreiber unfallfrei führen. Immerhin führt(e) die StA Hannover gegen den Schreibtischtäter mehr als einen Dutzend Verfahren wegen seiner Hassschriften aber auch wegen Straftaten wie Prozessbetruges, vorsätzlich falscher Versicherung an Eides statt, Titelmissbrauchs, sogar der feige versuchten (und gründlich misslungenen) mittelbaren Freiheitsberaubung.

P.S.: Sollte beim „Silofällen“ von irgendwem auch nur irgendeine Straftat begangen worden sein, so ist die offensichtlich verjährt. Es nützt also nichts, der Staatsanwaltschaft zu schreiben und seiner kranken Wut mit der Drohung „ich habe mich bewaffnet“ Luft zu machen - das geht an das feige Muttersöhnchen.

P.S.S.: Nachdem das Ding lag habe ich, mit den Kollegen zusammen die Schläuche (die konnten nicht wegrennen) zusammengeflickt, aus dem Silo auch noch „ofengerechte Meterstücke“ gemacht - was im Hinblick auf den Durchmesser des liegenden Silos „nicht ganz uninteressant“ war.

P.P.P.S.: Danke für die Frage, das Thema hat gefehlt:  Natürlich „ging mir der Arsch“. Also „ein wenig“. Gemacht hab ich es nämlich trotzdem. Bei schönem Wetter, da machen solche Aktionen richtig Spaß, gerne auch nochmal...

23.07.2022

Warum Deutschland wirklich „im Arsch“ ist:
Bürokratie ist schlimmer als in der DDR!
Warum Deutschland gar keine Waffen an die Ukraine liefern kann.

Soeben las ich einen Artikel bei N-TV. Dort heisst es

„Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr - das Kürzel lautet BAAINBw - hat eine Ausschreibung für Vorhängeschlösser gestartet.“

und: 

„Die Fortschrittskoalition hat versprochen: Überflüssige Bürokratie werden wir abbauen.“

Worum es geht:

Eine Ausschreibung des Ungetüms „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“, Abkürzung ist „BAAINBw“, über „bis zu 107.399 Schlösser". Einfache Bügelschlösser übrigens mit je mindestens 2 Schlüsseln.

Im Baumarkt um die Ecke kostet sowas 7 Euro. Wir reden also über einen Rahmenvertrag für Güter mit einem Einkaufswert von unter 1 Mio Euro. Geliefert werden soll an eine ganze Reihe von Organisationen des Bundes, so z.B. an das  Zollfahndungsamt Stuttgart und die Otto-von-Bismarck-Stiftung. 

Dafür soll ein Lieferant 55 (fünfundfünfzig)  PDF-Dateien herunterladen, die nicht etwa jeweils nur  aus einer Seite A4 - sondern aberdutzenden dutzenden - bestehen und es sind höchst kleinliche Anforderungen formuliert, dies in einer Fremdsprache namens „Staatsidiotendeutsch“. Dafür wurden auch lustige Zeichnungen angefertigt. Wer sich an der Ausschreibung beteiligen möchte braucht ganze Stäbe an Rechtsanwälten, Ingenieuren und Übersetzern welche diese besonders krude Sprache verstehen. 

Das „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“, die „Abkürzung“ ist „BAAINBw“ hat über 10.000 Mitarbeiter. Die haben wohl mit viel Liebe zum Beruf also hunderte Dienstellen und sogar die Otto-von-Bismarck-Stiftung befragt, wie viele Schlösse diese denn mindestens und höchsten benötigen (und damit auch dort einen ungeheuren bürokratischen Aufwand ausgelöst, denn es mussten hierfür bestimmt auch etliche Formulare und Erklärungen ausgefüllt, juristisch geprüft und unterschrieben werden). Ich schätze mal, von den den angeschriebenen Dienststellen haben viele - wenn überhaupt - einen Bedarf von etwa 10 Vorhängeschlössern im Jahr...

Sinn der Papierwulst?

Es wird behauptet, dass durch die Ausschreibungen die Qualität hoch und der Preis niedrig gehalten wird. Dabei ist das ganze Verfahren genau dafür nicht geeignet. So werden in der Ausschreibung 2 (zwei) Schlüssel pro Schloss gefordert. Manche brauchen aber vier, manche sind froh, wenn sie vier , vierzig oder mehr Schlösser kaufen können, zu denen ein und derselbe Schlüssel in meinetwegen 8 Ausfertigungen passt, manche brauchen ein Schloss mit langem Bügel oder schmalerem Bügel...

Papierwulst folgt auf Papierwulst

Nach der Ausschreibung folgen dann die Klagen der nicht berücksichtigen Wettbewerber. Dazu werden alsdann ganze Lastwagenladungen an Dokumenten zu den Verwaltungsgerichten, Berufungs- und Höchstinstanzen gekarrt. Und, im Wege der Akteneinsicht, außerdem noch zwischen den Gerichten und Parteien hin- und her kariolt.

Kosten der Verfahren? Millionen! Dauer? Jahre! Warum bleibt der Scheiß?

Dieses Klagerecht kann man angeblich - anders die Rechte von Angeklagten im Strafprozess - nicht beschneiden. Angeblich. In CDU, CSU, FDP, SPD und bei den Grünen(¹) finden sich nämlich Unternehmer, Unternehmensberater, Empfänger von Honoraren und natürlich Rechtsanwälte, die an den teuren Verfahren ein eigenes, erhebliches pekunäres Interesse haben. Ein solches pekunäres Interesse ist nur dann „niedrig“ wenn sich eine hungrige Person am Supermarktmüll bedient. Bedient sich ein gut alimentiertes Mitglied der Nomenklatura dieser staatstragenden Parteien ist das natürlich niemals „niedrig“, Betrug oder Korruption. 

Überflüssige Bürokratie?

Klar ist das völlig überflüssig. Wenn ein Handwerksbetrieb ein Vorhängeschloss braucht, dann schickt der Chef jemanden in den Baumarkt (oder schaut in den Onlinekatalog) , der sich die Schlösser ansieht und eine Kaufentscheidung trifft. Oder, wenn er weiß, dass er 10 Stück im Jahr braucht, dann kauft er die auch mal im Supermarkt. Im Sonderangebot. € 4,99 das Stück.

Kosten nicht gesenkt, sondern tatsächlich verzwanzigfacht.

Die Ausschreibung des „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“ dürfte hingegen unerhörte Kosten verursachen - die natürlich umgelegt werden: Die angeschlossenen Dienststellen müssen via „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“ kaufen, zahlen also a) den Preis für das Schloss und b) den Preis für diese irre Wahnsinnsbürokratie. Der wahre Preis für das Schloss - von der Herstellung bis zur Einhängen in den Spind - dürfte sich gegenüber dem Kauf eines vergleichbaren Modells im Baumarkt (grob geschätzt) verzwanzigfachen. Über die Lieferfrist kann man auch nur spekulieren: Wahrscheinlich wird beim Bedarf nach solch einem Schloss zwar beim „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“ bestellt - aber wegen der absurden Bestelldauer trotzdem einfach eines aus der Handkasse gekauft und gehofft, dass dieses bis zur Lieferung der Bestellung via „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“  nicht völlig weggerostet ist. Oder halt der Raum, der Spind (oder das Transportfahrzeug mit der laut weiterer Vorschrift „BAAINBw-3876-A-873117-CR15/1977-Haha“ mit dem „Bundesschloss“ zu verschließenden Kiste als „nicht einsatzfähig“ gebucht und zum Rosten auf den Hof gestellt!

Und am Ende zahlen das die Steuerzahler.  Mit uns kann man es ja machen.

Schuld haben natürlich immer „ganz andere“!

Minister erzählen uns sodann „Natürlich wolle man keine solche Bürokratie, diese nicht ausufern lassen! Aber das wurde von der Europäischen Union so beschlossen und wir müssen das jetzt so machen!“ - und „vergessen“ dabei sehr sorgfältig auch nur im Ansatz zu erwähnen, dass es diese - manchmal sogar „höchstselbstpersönlich“ - den Mist in Brüssel mit beschlossen haben.

Was hat das mit der Ukraine zu tun?

Und jetzt stellen wir uns mal vor, die Bundesregierung(²) will „mal rasch“ so hundert Panzer oder Panzerhaubitzen oder Flugabwehrgeräte an die Ukraine liefern und setzt ihren Apparat in Gang: Das kostet dann richtig viel Geld ...  Mit den Ausschreibungen (auf Grund der größeren Komplexität geschätzt mehrere Millionen PDFs pro Gerätetyp) sind das „Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr“, ganze Jahrgänge von Juristen und die Gerichte für Jahrzehnte befasst. Aber auch die Hersteller - welche die Kosten für die eigene Armee von Rechtsanwälten, Ingenieuren und Übersetzern  natürlich umlegen.

Bis der erste Panzer geliefert werden kann ist Kiew dann wieder Hauptstadt des russischen Reiches - welches sich dann allerdings bis Lissabon erstreckt.


Hinweise:
¹) 

  • Die AfD hab nicht erwähnt weil ich die begründet für zu blöd halte als dass die DAS ändern würden.  Ansonsten ist die AfD nach meinem Ermessen nur noch korrupter und noch verlogener als die anderen. Und mit allem Verlaub: Für mich sind das vollkommene Idioten, von denen sich manche  als Liberale bezeichnen - aber selbst wohl für Faschisten halten und, wie wohl ein Herr Bernd Höcke aus Thüringen, jeden Morgen den - einst - erfolgreichen Habitus des angesehenen Herrn Dr. Paul Joseph Goebbels vor dem Spiegel üben. „Hach! Wenn das der Führer wüsste...“
  • Die so genannte „Linke“ habe ich auch nicht erwähnt, denn diese streitet sich über die richtige Anrede für jeden und welche Buchstaben und Zeichen man der „Abkürzung” namens „LGBTQIA+“ a) überhaupt und b) in welcher Reihenfolge hinzufügen muss.  Die sind also mit anderem beschäftigt und für Politik sowie echt „linke“ Themen wie das Wohl der Werktätigen nicht mehr zu haben. Und, naja: Manche „Linke“ haben wohl seit ihrer Geburt in Moskau die russischen Propagandasender auch ohne Radio im Ohr und noch nicht gemerkt, dass Stalin a) ein Massenmörder war und b) schon vor fast 70 Jahren jämmerlich verreckt ist. (Ich würde deshalb für „LGBTQIA+“  ein abschließendes „uaaSP“ für und alle anderen Sorten Psychos“ vorschlagen: „LGBTQIAuaaSP“)
²)  Haha! Olaf Scholz und „mal rasch“! Verglichen mit dem ist sogar eine Salzsäule wie die Altkanzlerin Merkel ein Düsenjäger.

22.01.2014

Mailadressen und geklaute Passwörter - Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) ist ein Witz

Fassen wir das mal zusammen: Da kommt das BSI ("Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik") im Dezember (Ich hoffe: 2013) den Besitz von 16 Millionen Paaren aus Mailadressen und Passwörtern (oder deren Hashes).

Bis zum 20. Januar 2014 schweigt es und arbeitet intensiv an einer "datenschutzkonformen Lösung" um den Besitzern Auskunft geben zu können, ob deren Adresse darunter sei. Was das BSI da bastelte bricht unter dem ersten Ansturm zusammen.

16 Millionen klingt zwar erstmal nach "viel", ist es aber tatsächlich nicht.

Nimmt man einfach mal an, dass eine solche Mailadresse durchschnittlich aus (sportlichen) 30 Zeichen besteht, so bilden das eine Datenmenge 480 Millionen Byte.

Keine 500 Megabyte also. Das passt in den Arbeitsspeicher selbst älterer Bürorechner - erst recht in den eines Servers, sonst muss man eben mal rund 40 Euro beim Hardwaredealer um die Ecke investieren.

Eine vernünftig eingerichtete Datenquelle würde eine solche Abfrage also binnen Mikrosekunden beantworten.

Erster Fehler:

Statt jetzt also von Anfang an einen Server aufzusetzen, der (mit einer möglichst minimalistischen Webseite versehen) die Anfragen entgegen nimmt, wurde zunächst eine Webseite gebaut, die dafür sorgt, dass Grafiken und CSS-Dateien nachgeladen wurden - was die Last erhöht. Auch weshalb noch immer eine CSS-Datei verlinkt und ausgeliefert wird, die 85 Kilobyte groß ist, weiß bestenfalls das BSI selbst - die "stylt" nämlich Elemente, die es auf der Webseite gar nicht gibt. Und selbst da war das BSI wohl nicht in der Lage, dafür zu sorgen, dass diese von einem oder mehreren weiteren Server(n) abgeholt werden, der nur statische Inhalte ausliefert was einen fetten Performanceschub bedeutet hätte.

Ebenso dürfte der Begriff "CDN" ("Content Delivery Network") ein Fremdwort gewesen sein.

Nachbesserung:

Erst nach dem vorhersehbaren "Zusammenbruch" durch die Überlastung der Server des BSI wurde nachgebessert. Und zwar indem die Grafiken (durch Auskommentieren im HTML-Quelltext!) herausgenommen wurden, sogar eine Lastverteilung auf zwei (2) Server erfolgte mittels des DNS:

;; ANSWER SECTION:
www.sicherheitstest.bsi.de. 205 IN CNAME sicherheitstest.bsi.de.
sicherheitstest.bsi.de. 246     IN A     85.214.10.6
sicherheitstest.bsi.de. 246     IN A     85.214.10.5

Zweiter Fehler:

Wobei hier schon der eingerichtete CNAME-Record für eine Mehrbelastung selbst der DNS-Server sorgt, welche völlig unnötig ist. Wenn man die Adresse "www.sicherheitstest.bsi.de" bewirbt und massiv Zugriffe erwartet, dann sollte man diese Adresse auch direkt zu einer IP auflösen und nicht über einen CNAME-Record, der auf sicherheitstest.bsi.de verweist - statt eine zweite Datenbankabfrage (auch das DNS-System ist eine Datenbank) nötig zu machen.

Ich weiß jetzt nicht, wie das BSI die Technik hinsichtlich der Datenbank gelöst hat, aber gerade ein "missbrauchter" DNS-Server wäre als Datenbank in diesem Zusammenhang eine smarte Lösung gewesen... Wie sowas geht erkläre ich gerne in einem Kurs (1 Tag: 480 € + tatsächliche Reisekosten). Statt dessen wird das BSI wohl unter Verfehlung des Themas "Performance" auf Oracle oder gar Microsoft-SQL-Server gesetzt haben.

Fazit:

Von einem "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" hätte man die technischen und humanen Kapazitäten (hier: Intelligenz) erwartet, die nötig ist um mit einem solchen Problem fertig zu werden.  Es ist aber auch nur eine Behörde - mit allem, was daraus folgt. Intelligenz darf man da nicht wirklich erwarten.

Außer natürlich hinsichtlich der Entwicklung von und Selbstbeschäftigung mit innerer und äußerer Bürokratie.

07.04.2013

Warnung: Internet Online Media AG, Schweiz - Auf betrügerische Versprechen folgt teurer und weitgehender nutzloser Vertrag

Es ist zu erwarten, dass demnächst Vertreter einer "Internet Online Media AG" Schweizer Geschäftsleuten das Blaue vom Himmel versprechen.

Diese "Internet Online Media AG" ist offensichtlich eine Tochter oder zumindest Schwester der in Deutschland spätestens seit einem Münchner Gerichtsverfahren sehr negativ bekannten "Internet Online Media GmbH" (früher "Euroweb Marketing GmbH", AG Düsseldorf HRB 54939), die wieder eine Tochter einer Euroweb Internet GmbH ist, vor deren anderen Schweizer Tochter, der  "Euroweb Internet AG", in den Medien schon verschiedentlich gewarnt wurde. Auch in Österreich ist diese Firma inzwischen als "Internet Online Media GmbH" von Wien aus aktiv (ATU64577201).

Geschäftsführer sowohl der deutschen "Internet Online Media GmbH" als auch der schweizerischen "Internet Online Media AG" und wohl auch der Wiener "Internet Online Media GmbH" ist ein Harald Daniel Fratzscher aus Düsseldorf.
Das Geschäftsgebaren der Firmen unter seiner Leitung beleuchtet ein Urteil aus München. Aus diesem ergibt sich, dass deren, ebenfalls von Harald Daniel Fratzscher geleitete Schwester oder Mutter  "Euroweb Marketing GmbH" (jetzt: "Internet Online Media GmbH") vor dem Münchner Landgericht zunächst vortrug, diese habe - wie in der Werbung versprochen - 4800 Euro an die Google Inc. für Werbeanzeigen des verklagten Kunden gezahlt. Erst nachdem die Beklagte vortrug, das dieses nicht in Übereinstimmung mit dem der Werbung widersprechenden Vertrag zu bringen sei, räumte diese ein, nur einen Teil der Summe an die Google Inc. überwiesen zu haben. Als auch daran Zweifel aufkamen weil es nachweisbar an jeglichem Erfolg der angeblich bezahlten und gestarteten Kampagne fehlte - was bei einer Google-Addword-Werbung schlicht unmöglich ist (da wird per "Klick" bezahlt) wurde seitens der Firma "Euroweb Marketing GmbH" eingeräumt, diese habe gar nichts an die Google Inc. überwiesen, was dann endlich mit der Wahrheit überein stimmte.

Zwei Lügen zum selben Gegenstand im selben Verfahren - das spricht dafür, dass (auch) diese Firma des Daniel Fratscher besonders rechtsverachtend vorgeht und auch vor den Gerichten nicht vor dem Lügen zurück schreckt.

Nach dem das Urteil im Internet veröffentlicht wurde erfolgte die Umbenennung - keineswegs aber das Ablassen von den kriminell anmutenden Geschäftsmethoden. 

Im Verfahren 416 HKO 15/12 des LG Hamburg wurde der Firma "Euroweb Marketing GmbH", also der Mutter oder Schwester der "Internet Online Media AG" ferner in einer einstweiligen Verfügung verboten ein Google Partner-Logo zu verwenden und die Bezeichnung einer anderen Gesellschaft als Diensteanbieter zu verwenden - was in erschreckender Weise die Breite der aufgetischten Lügen deutlich macht, die durch genau darin geschulten Werber vorgetragen werden.

Von den Vertretern einer "Internet Online Media AG" angesprochene Schweizer Geschäftsleute sollten sehr genau prüfen, ob der unter dem falschen Vormachen zeitlichen Drucks vorgelegte Vertrag mit den von dem Werber gemachten Versprechungen übereinstimmt und sich vor allem auch nicht zu einer voreilig gegebenen und dann bereuten Unterschrift drängen lassen. Notieren Sie womöglich gemachte Versprechen hinsichtlich von Rücktrittsfristen auf dem Vertrag, insbesondere auf dem Exemplar welches Sie dem Werber übergeben, aber auch auf dem eigenen und lassen Sie dies vom Werber explizit unterschreiben - denn bisher zeigt sich vor Gericht immer wieder, dass der Euroweb-Konzern die gemachten, aber nicht schriftlich fixierten Vereinbarungen vor Gericht frech abstreitet und dabei offensichtlich die Werber zu falschen Zeugenaussagen anhält. Die in Deutschland offensichtlich als Druckmittel versprochenen Einsparungen und Verbilligungen jedenfalls erweisen sich als falsch, das Versprechen kostenloser Leistungen als unwahr - der Vertrag erweist sich nach Auffassung vieler Kunden im Nachhinein als ebenso nutzlos wie teuer, diese Kunden fühlen sich "belogen und betrogen". Das geht auch aus einem Urteil des LG Hildesheim hervor, welches die Vorgehensweise als "arglistige Täuschung" qualifizierte, den Vertrag für nichtig erklärte und dass vor dem deutschen Bundesgerichtshof in der Revision Bestand hatte. Die "arglistige Täuschung" ist in Deutschland das zivilrechtliche Pendant zum strafrechtlichen Betrug.

In Deutschland hat sich für die Benennung des oben ersichtlichen Vorgehens des gesamten Euroweb-Konzerns der Begriff "Referenzkundenmasche" verbreitet.

Der mit abertausenden seiner Kunden vor Gericht streitende Euroweb-Konzern berichtet in Deutschland durch die eigene Anwaltskanzlei, dass auch in den Fällen, in denen die Firma auf Grund von Kündigungen und Anfechtungen gar nichts geleistet hat, die volle Vertragssumme eingeklagt wurde - was offensichtlich auch in einer, zur in die tausende gehenden Gesamtzahl der Rechtsstreite betrachtet sehr geringen Zahl der Fälle sogar gelang. Durch die Strafkammer des LG Chemnitz wurde durch eine für den Weigerungsfall angedrohte Verurteilung wegen Betruges erwirkt, dass der Euroweb-Konzern einen geschlossenen Vertrag annulliert und alle Zahlungen zurückgewährt.

All dieses sollten von Werbern der "Internet Online Media AG" oder der "Euroweb Internet AG" Angeprochene sich sehr gut merken und sehr genau bedenken.

Entsprechend dem bekannten Strickmuster wird die Firma voraussichtlich bevorzugt kleine Unternehmen ansprechen. Aus Kiel in Deutschland ist sogar bekannt, dass der Euroweb-Konzern den nicht gut deutsch sprechenden Besitzer eines Imbissstandes unter Vortäuschen falscher Tatsachen zum Abschluss nötigte, was das von der Euroweb GmbH dann noch dreist angerufene Gericht als arglistige Täuschung bewertete, wodurch der Vertrag nichtig wurde. Die vom Euroweb Konzern angestrengte Berufung wurde nach einem Hinweis des Gerichts zurück genommen.

Euroweb-Konzern ist in Deutschland übel verrufen

In Deutschland ist das Unternehmen Euroweb offensichtlich so verrufen, dass nach oder in einem trotz der miesen Methoden verlustreichen Geschäftsjahr 2011 finanziell notleidende Zeitungsverlage um Kooperationen angegangen wurden, welche die Euroweb viel Geld kosten. So schloss die Euroweb einen Kooperationsvertrag mit einem Zeitungsverlag dessen hälftigen Anteil eine Petra Grothkamp unter Aufnahme erheblicher Schulden übernahm und so in den vollen Besitz des Verlages gelangte und lies von einer speziell gegründeten Gesellschaft, einer "WAZ Onlineservices" grundsätzlich auf die bekannte Art und durch das vormals eigene Personal die nahezu gleichen Verträge verkaufen.

Nachdem diese Kooperation mit der WAZ in die Brüche ging wird gegenwärtig versucht, mit den Westfälischen Nachrichten - die sich ebenfalls mit einer Übernahme "überhoben" haben - eine "WN Onlineservices" zu etablieren unter deren Namen die Werber dann handeln. Dies spricht dafür, dass der Euroweb-Konzern es in Deutschland zunehmend vermeidet unter eigenem Name zu agieren - offenbar weil die Zielgruppe gewarnt wurde und sich gegen die falschen Versprechen und Lügen der dazu angehaltenen Werber als immer resistenter erweist. Das dies besonders in Nordrhein-Westfalen geschieht dürfte als Ursache negative Fernsehberichte der dort lokalen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt "WDR" haben, die - sehr zum Ärger der Euroweb-Führung aus Daniel Fratzscher und Christoph Preuß - Millionen dadurch gewarnte Menschen sahen.

Hierzu passt, dass neu gegründete, am Markt aktive Tochterunternehmen des Euroweb-Konzerns Namen tragen, die das früher stolz-dreist präsentierte "Euroweb" gerade nicht beinhalten, weil der Ruf der Marke "Euroweb" negativ besetzt ist und kaum noch Geschäftsabschlüsse möglich erscheinen. Neben "Internet Online Media" ist hier auf die Berliner Webstyle GmbH zu verweisen. Unter diesem Name müssen die Schweizer - anders als die Österreicher - aber nichts befürchten, denn der Name Webstyle GmbH ist durch ein angesehenes Unternehmen besetzt und die würden eine neue, aus dem betrügerisch agierenden Euroweb-Konzern heraus gegründete Schweizer Webstyle wohl zurecht in Grund und Boden klagen, weil diese die eigene Marke missbraucht und gefährdet sähen.

Alle hier verlinkten Urteile sind rechtskräftig.

P.S. Ich und wohl auch zig-tausende Schweizer Unternehmer bedanken sich für diesen Hinweis.

Dem formellen Mitglied des Verwaltungsrates der Internet Online Media AG,  dem von Dritten auch als "Firmenbeerdiger" angesehenen Herrn René Fitzi (St. Peter-Pagig) - der seit der Auflösung seiner Holzbaugesellschaft offenbar gegen das eine oder andere Bündel Franken auch für eine ganze Anzahl deutsche Inhaber den Strohmann als "Mitglied des Verwaltungsrates" gibt, rate ich dringend dazu, die Geschäftspraxis der Firma laufend zu kontrollieren. Nicht dass sich die Schweizerischen Staatsanwälte zuerst an ihn halten - weil er doch formell mit Einzelunterschrift entscheiden kann.

Die Internet Online Media AG wurde ja gegründet um tatsächlich in der Schweiz aktiv zu sein.